KfW- und BAFA-Förderberatung

Energieeffizient Sanieren und attraktive Förderung sichern

Bei Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gilt:

Bezuschusst werden die energetische Sanierung von Wohngebäuden – sowohl Einzelmaßnahmen als auch die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus – sowie der Ersterwerb neu sanierter Wohngebäude und die Erweiterung bestehender Gebäude, z. B. durch einen Anbau oder eine Dachgeschosswohnung.
Ebenso kann bei einer Umwidmung beheizter Nichtwohnflächen eine Förderung beantragt werden – beispielsweise im Falle einer Nutzungsänderung von Gewerbeflächen. Darüber hinaus werden neue Wohneinheiten unterstützt, die im Zuge der Erweiterung oder des Ausbaus denkmalgeschützter Gebäude entstehen.

Zu den geförderten Einzelmaßnahmen zählen:

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Austausch bzw. Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Optimierung von Heizungsanlagen, die älter als 2 Jahre sind

Außerdem unterstützt die KfW verschiedene Sanierungspakete in den Bereichen Heizung und Lüftung. Gerne beraten wir Sie dazu in einem persönlichen Gespräch.

Zuschuss zur Baubegleitung

Bis zu 4.000 € extra für Ihre Sanierungspläne

Damit bei Ihrem Sanierungsvorhaben alles nach Plan verläuft, sollten Sie den gesamten Prozess von einem Experten begleiten lassen. Bei einer fachmännischen Baubegleitung übernimmt die KfW 50 % der dadurch entstandenen Kosten und zahlt einen Zuschuss von bis zu 4.000 €.

Dabei werden folgende Maßnahmen gefördert:

  • Detailplanung
  • Unterstützung bei der Ausschreibung und Angebotsauswertung
  • Kontrolle der Bauausführung
  • Berechnung des Hydraulischen Abgleich
  • Erstellen eines Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
  • Wärmebrückenberechnung
  • Baubegleitende Maßnahmen

Kredit oder Zuschuss – Sie haben die Wahl

Bei der Finanzierung können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Fördermodellen wählen: dem umfangreichen Kredit mit attraktiver Zinsrate oder dem etwas niedriger ausfallenden Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. In beiden Fällen bildet die Anzahl der nach der Sanierung vorhandenen Wohneinheiten die Bemessungsgrundlage.

Kredit oder Zuschuss? Sie haben die Wahl.

BAFA-Förderprogramme

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)

Das BAFA fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen anteilig der förderfähigen Kosten.

Was wird gefördert?

  • Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“)
  • Gas-Hybridheizungen
  • Solarkollektoranlagen
  • Biomasse-Anlagen
  • Effiziente Wärmepumpen
  • Erneuerbare Energien Hybridheizungen (EE-Hybride)

Antragsberechtigt

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Förderung

Nicht rückzahlbare Zuschüsse als Anteilfinanzierung auf Basis der förderfähigen Kosten (Förderquoten):

  • max. € 50.000 (brutto) pro Wohneinheit bei Wohngebäuden
  • max. € 3,5 Mio. (brutto) bei Nichtwohngebäuden

Förderübersicht: Heizen mit erneuerbaren Energien 2020

BAFA-Förderprogramme

1) Die Fördersätze beziehen sich auf die förderfähigen Kosten für die beantragte Maßnahme
2) Da eine Solarkollektoranlage nie allein die gesamte Heizlast eines Gebäudes tragen kann, wird hier keine Austauschprämie gewährt.
3) Kombination einer Biomasse-, Wärmepumpen- und/oder Solarkollektoranlage
4) Renewable Ready: Installiert wird eine Gasbrennwertheizung mit Speicher und Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers.
5) Gilt für die gesamte förderfähige Anlage, inkl. erneuerbarer Wärmeerzeuger.
6) Gilt für die gesamte förderfähige Anlage, ohne den später zu errichtenden erneuerbaren Wärmeerzeuger.

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